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Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Jugend!
Im Anschluss an die Gemeinderatssitzung vom 29. Juni fand die feierliche Überreichung der Ehrenringe an Vzbgm. a. D. Franz Schrejma und StR a.D. Engelbert Frey statt.
Franz Schrejma war von 1975 bis 2008 im Gemeinderat und ab 1980 Stadtrat. 1985 wurde er dann als Vzbgm. und Ortsvorsteher für Waitzendorf gewählt. Während dieser Zeit sind sehr viele Projekte von ihm und mit ihm verwirklicht worden. Seine größte und auch arbeitsintensivste Aufgabe war sicherlich die Neugestaltung von Waitzendorf. Seine umsichtige und nachdrückliche Art, hat während den Bauarbeiten zu einigen praxisbezogenen Abänderungen, welche in der Planungsphase nicht bedacht wurden, geführt. Und ich glaube, das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Engelbert Frey ist „erst“ 1980 in den Gemeinderat eingezogen. Ab 1990 war er als Stadtrat und Fraktionsführer seiner Partei, sehr in die Entwicklung und Gestaltung der Zukunft unserer Gemeinde involviert. Trotz so manchen unterschiedlichen ideologischen Ansichten an die Dinge heranzugehen, stand für ihn, und sicherlich auch weiterhin, das Wohlergehen der Bevölkerung und die positive Entwicklung unserer Gemeinde, immer im Vordergrund. Sein größtes „Steckenpferd“ in der Gemeindearbeit würde ich die Erweiterung des Friedhofes in Obermarkersdorf bezeichnen. Aber auch sonst konnte er mit seiner ruhigen aber doch beharrlichen Weise viele seiner Ideen einbringen und auch umsetzen.
Als Bürgermeister der Stadtgemeinde Schrattenthal möchte ich mich nochmals für die geleistete Arbeit unserer neuen Ehrenringträger bedanken, ihnen weiterhin alles Gute, viel Freude und Gesundheit in ihrem weiteren Leben wünschen.
Ein anderes Thema, welches ich hier ansprechen möchte, ist die zukünftige Herausforderung mit geringeren finanziellen Mitteln unsere Aufgaben weiterhin bestens zu erfüllen. Aufgrund der wenigen Arbeitsplätze in unserer Gemeinde haben wir kaum eigene Einnahmen und sind somit voll von den Ertragsanteilen des Bundes abhängig. Aber durch die geringeren Steuereinnahmen des Bundes fällt auch unser Anteil an diesem „Kuchen“ leider geringer aus. Im Gegensatz dazu steigen aber die allgemeinen Kosten für Spitäler, Jugendwohlfahrt, Sozialhilfe, Kindergärten usw. jährlich stätig an. Deshalb müssen auch wir alle unserer Ausgaben überdenken und Subventionen und Unterstützungen genauer prüfen.
Unser Bestreben ist aber auch, bei der zuständigen Behörde um eine gesteigerte Wasserentnahme aus unserem Brunnen anzusuchen, damit wir kein Wasser mehr zukaufen müssen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch unsere Abwasserentsorgung. Solange die Kläranlage mit einigen kleineren leistbaren Investitionen eine zufriedenstellende Reinigungsleistung erbringt, werden wir vielleicht doch noch einige Jahre ohne neuer Kläranlage und Kanalsystem auskommen.
Deshalb meine Bitte und Aufforderung:
Keine Einleitungen von Weinresten und Geläger in die Kanalisation.
Ihr Bürgermeister
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